Tiergestützte Dienstleistungen
Gemeinsam haben Deni und ich die Ausbildung in Tiergestützter Intervention inkl. Sachkundeprüfung §11 TierSchG im Institut S-A-M-T (Soziale-Arbeit-Mensch-Tier) absolviert. Wir bieten gemeinsam tiergestützte Dienstleistungen an. Mein Fokus in der tiergestützten Arbeit liegt auf den Klienten und in der individuellen Achtsamkeit. Ich möchte eine Verbindung zwischen Klient und Tier herstellen – hierzu achte ich auf die Bedürfnisse des Klienten, aber auch des Hundes.
Soma &
Seele
Unsere Tiergestützte Arbeit mit Klienten
Tiergestützte Intervention (TGI)
Tiergestützte Intervention ist der allgemein etablierte Oberbegriff für die verschiedenen Formen der tiergestützten Tätigkeiten. Der Einsatz von Tieren erfolgt in verschiedenen Bereichen wie Therapie, Pädagogik und als Fördermaßnahmen. Als Coach möchte ich tiergestützte Dienstleistungen durchführen. Somit handelt es sich um Dienstleistungen im Beisein und auch gemeinsam mit Deni. Dies geht über den Einsatz eines Besuchshundes hinaus.
In der Tiergestützten Intervention nehmen die Tiere die Stimmung der Klienten schnell wahr und spiegeln dies auch im
eigenen Verhalten. Nach meiner Erfahrung beobachten Klienten gerne Deni in seinen Reaktionen. Es entsteht ein
Anknüpfungspunkt für ein Gespräch, in dem bewusst Gefühle und auch Bedürfnisse formuliert werden können. Manche
Klienten nehmen auch gerne Kontakt zu Deni auf. Art und Weise der Kontaktaufnahme begleite ich und lasse auch Raum für Pausen und Reflexion.
Die Tiergestützte Arbeit erfolgt zielgerichtet, geplant und strukturiert. Als qualifizierte Fachkraft achte ich neben den
Bedürfnissen des Klienten auf die Bedürfnisse meines Hundes. Die Termine sollten in einer stressfreien Atmosphäre
stattfinden. Sowohl für den Klienten als auch Deni wird Zeit und Raum ermöglicht, um sich zu begrüßen, in eine
zielgerichtete Aktivität zu gehen, zu reflektieren und sich zu verabschieden. Ich möchte bewusst die Wahrnehmung des
Klienten auf die Bedürfnisse von sich lenken. Meist unterstützt Deni dabei, diese zu erkennen und zu kommunizieren.
Ausbildung
In der Ausbildung zur Fachberaterin für tiergestützte Intervention haben wir uns vor allem mit den Rahmenbedingungen beschäftigt, die für uns als Mensch-Hund-Team, aber auch für den Klienten und die Institution eine wichtige Rolle spielen. Wir haben Einsatzmöglichkeiten betrachtet und auch eigene Erfahrungen in diversen Einsätzen wie z.B. im Umgang mit Kleinkindern in der Kita und Erwachsenen im Behindertenwerk oder der Diakonie gemacht. Einsatzpläne und Aktivitäten haben stets einen großen Fokus auf Achtsamkeit für Mensch – also auch Klient – und Tier. Es erscheint mir sehr wertvoll, wenn für jedes Individuum erkennbar wird, welche Ressourcen zu mehr Lebensfreude führen.
Klientel
Deni und ich können uns Einsätze sowohl in Einrichtungen als auch im Freien vorstellen: ▪ Mit einzelnen Klienten ▪ In Kleingruppen ▪ Mit Kindern oder Erwachsenen ▪ Mit erkrankten Personen / Personen mit Einschränkungen ▪ Im Hospiz
Unser Angebot
Spaziergänge mit Aufgaben zur
Förderung von Wahrnehmung,
Achtsamkeit, Motorik,
Koordination, o.ä.
Parcoursarbeit zur Förderung
von Kommunikation, Kreativität,
Beobachtung, Planung,
Problemlösefähigkeit, o.ä.
Mensch-Hund-Interaktion zur
Förderung von Beobachtung,
Kontaktaufnahme, Selbst
wahrnehmung
Interesse?
Kontaktieren Sie mich gerne bei Interesse für eine Zusammenarbeit. Ich schicke Ihnen dann auch gerne weitere Beispiele für bisherige Einsätze und Einsatzpläne.
Wichtig ist, dass der Klient seinen Willen erklärt, mit uns als Mensch-Hund-Team zusammenarbeiten zu wollen. Es braucht eine Einverständniserklärung von der Institution und dem Klienten. Anfangs werden die Regeln im Umgang mit dem Hund theoretisch geklärt. Zudem ist wichtig abzuklären, ob es Diagnosen gibt, die eine tiergestützte Arbeit einschränken. Dann sind noch Format (Einzel- / Gruppensetting), Termine und Ort der Aktivitäten abzustimmen und offene Fragen zu klären.