Schmerztherapie

In der Schmerztherapie werden die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von seelischen Faktoren, wie z.B. Stress oder Angst und den körperlichen Faktoren wie z.B. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder organischen Leiden betrachtet.

Tier
Therapie

Unser Angebot in der Schmerztherapie

Schmerztherapie mit Manualtechniken

Je nach Beschwerde sind unterschiedliche Manualtechniken einsetzbar, die zentralnervös wirken, die Ausschüttung der Schmerz-Botenstoffe, Stress und Angst reduzieren und damit Beweglichkeit fördern.

Schmerztherapie mit Wirkstoffen

Unterschiedliche Wirkstoffe aus der Natur unterstützen sehr gut die Manualtechniken. Ich biete Ihnen ein ganzheitliches Therapiekonzept zusammen, dass zu Ihnen und Ihrem tierischen Partner stimmig passt.

Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele - Schmerz verändert das Wesen

Ein kritischer Punkt ist, dass ein Schmerzreiz auf Dauer ein Lebewesen in seinem Wesen verändern kann. Das hängt mit der Opioid-Ausschüttung zusammen, die durch seelische Schmerzen - wie z.B. Stress oder Angst - oder körperlichen Schmerzen und den damit verbundenen Dauerschmerz ausgelöst wird.

Ziel: Schmerzen lindern, vermeiden und mit potenziellen Schmerzen umgehen können

Ziel ist, im Patienten wieder möglichst ein Gleichgewicht herzustellen, das mit Lebensfreude und Lebensqualität verknüpft ist. Zudem ist es wichtig, dass Sie als Besitzer und Partner Ihres Tieres einen Weg finden, gemeinsam die Lebensphase zu meistern. Neben einem individuell gestalteten Therapieplan besprechen wir, was Sie selbst im Alltag tun können.
Die Therapie fördert nicht nur die Mobilisation des Patienten, sondern nimmt die Angst, sich zu bewegen und reduziert Stress und die Ausschüttung von Schmerz-Botenstoffen.

Schmerztherapie hat viele Einsatzgebiete

Schmerztherapie ist geeignet für Patienten (Klein-, Groß- oder Nutztier),

  • zeitnah nach Operationen, um die Heilung und Genesung best- und schnellstmöglich zu unterstützen
  • die aufgrund ihres Alters, früheren Krankheitsgeschehen, auch Operationen oder aufgrund eines Traumas Schmeranzeichen zeigen
  • die neurologische Ausfallerscheinungen zeigen
  • die chronische oder immer wiederkehrende Beschwerden zeigen, wie z.B. Verdauungsprobleme oder Hauterkrankungen
  • die Wundheilungsstörungen haben

Auch Sonderformen fallen in den Bereich der Schmerztherapie

Beispiele:

  • Das Entstehen und Aufrechterhalten von Krankheitssymptomen ohne organischen Befund (z.B. Juckreiz)
  • Depressionen, die eine erhöhte Schmerzwahrnehmung verursachen können (z.B. durch ein Trauma)
  • Die Senile Demenz des Hundes (Cognitives Dysfunktions-Syndrom)

Schmerztherapie basiert auf wissenschaftlichen Konzepten und Studien

  • Der klassische Katalog der Holy Seven nach Franz Alexander - die psychosomatischen Krankheiten aufgeführt in der Nomina Medica
  • Die nach Bruce McEwen beschriebene Allostase: dem sich selbstregulierenden biologischen Prozess zur Aufrechterhaltung der Homöostase
  • Die Entstehung der Belastung durch Schmerzen nach Schweregraden nach Morton and Griffith
  • Die beschriebene Wirkung von Opioiden (im Vergleich zu Opiaten), u.a. nach Jean Piaget
  • Dem Bedürfnisbefriedigungskonzept nach Tschanz, in dem es um die sozialen Faktoren rund um den Patienten geht.

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